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Jägerpassage – Historischen Wohnraum erhalten

Die Jägerpassage in St. Pauli zählt zu den ältesten erhaltenen Beispielen sozialen Wohnungsbaus in Hamburg. Das Ende des 19. Jahrhunderts errichtete Backstein ensemble überstand den Zweiten Weltkrieg weitgehend unbeschadet und wurde 1983 nach Protesten gegen den geplanten Abriss unter Denkmalschutz gestellt.

Nach ersten Sanierungen in den 1980er-Jahren bestand erneut umfassender Modernisierungs- und Instandsetzungsbedarf. Die Maßnahmen umfassten unter anderem die Sanierung der Gebäudekonstruktion und Fassaden, Verbesserungen des Brandschutzes, eine neue gemeinsame Heizungsanlage sowie die Dämmung der obersten Geschossdecken und die Erneuerung der Dachdeckung.

Die Modernisierung der Vorderhäuser wurde über das Programm „Modernisierung von Mietwohnungen in Sanierungsgebieten“ der IFB gefördert. So konnte historisch bedeutender Wohnraum erhalten und zugleich an heutige Anforderungen angepasst werden.

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